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Welcher Unterbau gehört unter Terrassenplatten?

Im Sommer wird die Terrasse zu einem zweiten Wohnzimmer. Das Familienleben spielt sich dann im Garten ab und auf der Terrasse werden entspannte Sonnenbäder eingenommen und gemeinsame Grillabende verbracht. Damit Ihr Outdoor-Mobiliar einen stabilen Stand hat, ist der richtige Unterbau für die Langlebigkeit und Funktionalität Ihrer Terrasse von großer Bedeutung.

Ganz gleich, ob Pflastersteine, Betonterrassenplatten oder Natursteinterrassenplatten verlegt werden sollen, die Konstruktion des Unterbaus ist immer ähnlich. Da Terrassen oftmals nur begehbar und nicht befahrbar sind, genügt das Auskoffern von ca. 20-25 cm Tiefe per Bagger oder per Schaufel. Anschließend wird eine Recycling-Tragschicht oder Natursteinschotter in der Körnung 0-32 mm oder 0-45 mm in Höhe von 15-17 cm aufgefüllt. Der Nullanteil ist sehr wichtig, da dieser für die Verdichtung und somit für die benötigte Stabilität des Schotters sorgt und außerdem ein späteres Absacken der Fläche verhindert. Der lose aufgeschüttete Schotter wird nach dem Verteilen mit Hilfe einer Rüttelplatte verdichtet. Anschließend wird eine ca. 3-4 cm hohe Schicht Verlegesplitt als Ausgleichsschicht auf die verdichtete Tragschicht aufgeschüttet und glatt gezogen. Abschließend können die Terrassenplatten mit einem Gummihammer auf dem Verlegesplitt vorsichtig festgeklopft werden. Durch das Festklopfen können Sie Unebenheiten ausgleichen und so eine gleichmäßige Fläche schaffen, die in einem letzten Schritt verfugt wird.

Die Auswahl der Terrassenplatten erfolgt individuell und nach Ihrem persönlichen Geschmack. Um ein einheitliches und ruhiges Gesamtbild Ihres Gartens zu schaffen, eignen sich langlebige und robuste Materialien sowie Farbtöne aus einer Farbfamilie. Wenn Sie sich für Natursteinplatten auf Ihrer Terrasse entscheiden, sollten Sie jedoch auf die Verwendung des passenden Verlegesplitts achten, da es ansonsten zu braunen Verfärbungen kommen kann. Dies ist bei Grauwacke- und Granitverlegesplitt der Fall. Wir empfehlen deshalb für das Verlegen von Natursteinplatten den Verbau von Basaltverlegesplitt, der aufgrund seiner mineralischen Zusammensetzung nachträglich nicht rostet.

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