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Formatplatten

Formatplatten sind sowohl für den Außen- als auch für den Innenbereich geeignet. Unter der Begrifflichkeit ist eine Terrassenplatte gemeint, welche von Hand oder per Maschine auf ein gewisses Format gearbeitet wird. Formatplatten sind aus den unterschiedlichsten Gesteinsformen gefertigt wie beispielsweise Gneis, Quarz-Sandstein, Travertin, Basanit oder auch natürlich Granit. Diese Naturgesteine bringen jeder für sich eine bestimmte Farbgebung sowie Gesteinsstruktur mit, die sich abhängig von der Vorliebe sowie der restliche Raumgestaltung optimal in das Bild einfügen kann. Die Formatplatten haben zum Besipiel ein Standardformat von 40 x 60 cm, womit das Verlegen vergleichsweise problemlos von der Hand geht. Die Stärke der Formatplatten hängt dabei maßgeblich vom Gestein ab und beträgt zwischen 2-4 cm.

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Granit Terrassenplatte 40x80x3 cm dunkelgrau

ab 45,00 € * brutto 50,00 €
* pro m²

Granit Terrassenplatte 40x60x3 cm hellgrau

ab 45,00 € * brutto
* pro m²

Charlottenburger Granit Krustenplatte gebraucht

ab 165,00 € * brutto
* pro m²

In welchen Bereichen sind Formatplatten besonders gut verwendbar?

Die für die Formatplatten verwendeten Gesteinsarten sind sehr widerstandsfähig. Das gilt sowohl für Gehwegplatten, Polygonalplatten und Trittplatten. Andererseits sind die Natursteinplatten sehr witterungsbeständig und damit besonders für den Außenbereich geeignet. Verfärbungen der Platten in sich sind von Anfang an gesteinsbedingt möglich.

Neben ihrer flexiblen Verwendbarkeit stechen die Formatplatten, der unterschiedlichen Gesteinsarten, vor allem aufgrund ihrer farblichen Gestaltung ins Auge. Hierbei gibt es mit Sandstein und Travertin eher hellere Farbtöne. Granit, Gneis und Basanit sind in unterschiedlichen Graufärbungen erhältlich und können einen interessanten Kontrast zu einem bunten Gartenbild ausmachen. Der Einsatz einzelner Gesteinsplatten, beispielsweise als nicht zusammenhängende Gehwegplatten oder Trittplatten, ist gleichermaßen ohne weiteres möglich. Hier sollte nur zur Sicherung der Stabilität der Platte ein entsprechender Unterbau aus Kies und Sand geschaffen werden.

Verlegung von Formatplatten

Beim Verlegen von Formatplatten sind einige Dinge zu beachten. Der Naturstein wird von zwei Seiten durch Feuchtigkeit beeinflusst. Von oben kommt Regenwasser auf die Platte, während von unten die Bodenfeuchtigkeit in den Stein zieht. Das kann Einfluss auf die Farbe der Platten haben, sowie auf möglichen Ansatz von Grünspan. So widerstandsfähig das Gestein auch sein mag, es unterliegt dennoch den Naturgesetzen. Um das Wasser aus dem Stein zu halten, empfiehlt sich die Verwendung von sogenanntem Drainage-Mörtel. Durch seine grobporige Eigenschaft verhindert er, dass Wasser und Feuchtigkeit aus dem Boden von unten in die Gesteinsplatte gelangt. Gleichzeitig sollte beim Verlegen darauf geachtet werden ein Gefälle von mindestens 2,5 % zu verbauen, das den Abfluss von Wasser gewährleistet. Es sollte zu keiner Pfützenbildung bei Regenschauern kommen, da diese den Stein nachhaltige farblich beeinflussen, sowie die Qualität und Stabilität angreifen können.

Ein Probe-Durchgang hilft viele Fehler beim Verlegen der Formatplatten zu vermeiden

Speziell bei der Verwendung der Formatplatten als Untergrund einer Terrasse, sollte die Fläche vorher mit ausreichend Kies und Sand eingeebnet und befestigt werden. Sehr ähnlich dem Konzept beim Ausbau eines Bades wird nun ein fester Untergrund aus Estrich und dem Drainage-Mörtel angefertigt, auf dem die Platten dann verlegt werden. Zu beachten ist hierbei, dass der Mörtel nach einiger Zeit aushärtet. Folglich sollte die Anordnung der Gesteinsplatten schon vor dem Verlegen fest stehen.

Farbunterschiede sind normal und müssen beachtet werden

Achten Sie beim Verlegen unbedingt auf die farblichen Gegebenheiten der Platten. In der Natur ist es normal, dass es kleinere sowie auch größere Farbunterschiede in den Gesteinsplatten enthalten sind. Sie sollten sich vor dem Verlegen der neuen Terrassenplatten eine Übersicht verschaffen, welche Terrassenplatten, welche Farbstruktur haben und welche Platten am besten nebeneinander aussehen. Sortieren Sie die dunklen Formatplatten und lassen Sie auf der Fläche die Farbe dann langsam ins Helle übergehen. In jedem Fall sollten sich vermeiden eine Art Schachfeld zu konstruieren, da die Abwechslung der Gesteinsfarben optisch sehr unruhig wirken kann. Nach dem Verlegen der Platten auf der Terrasse müssen die Fugen entsprechend gefüllt werden. Auch hierbei sollte unbedingt das passende und richtige Material für die Gesteinsart verwendet werden, um die Fläche zwischen den Platten möglichst strapazierfähig zu konstruieren. Besonders sollten Sie beim Verfugen darauf achten, dass das Füllmaterial nach dem Verfugen von der Oberfläche der Terrassenplatten wieder entfernt wird. Wer hier nicht sofort reagiert, riskiert hässliche Flecken oder Schlieren auf der Oberfläche.

Was zeichnet Formatplatten besonders aus?

Formatplatten aus unterschiedlichen Gesteinen vermitteln ein sehr natürliches Erscheinungsbild im Garten. Sie sind natürlichen Ursprungs und passen somit auch in jeden Garten. Zusätzlich sind sie überaus widerstandsfähig und nach erfolgreichem Verlegen und ordentlicher Pflege über Jahrzehnte hinaus verwendbar. Speziell gegenüber Terrassenbohlen aus Holz, deren farbliche Gestaltung ebenfalls einen großen Spielraum bietet, haben die Naturgesteine den großen Vorteil der Witterungsbeständigkeit. Regelmäßige Pflege sowie zunehmender Verfall der Holzplanken und damit einhergehend der Austausch machen derartige Terrassen weitaus arbeitsaufwändiger. Der feste und solide Untergrund aus Formatplatten erlaubt es auch Wärmequellen wie einen Grill oder eine Feuerschale gefahrlos aufzustellen.

Formatplatten aus Naturstein bieten eine Vielzahl von Vorteilen für den Verwender. Ihre strukturierte und natürliche Optik erlauben eine umfangreiche Verwendung der Materialien. Das Verlegen der Gesteinsplatten ist mit ein wenig Geschick kurzfristig realisierbar und hält vor allem für lange Zeit vor. Die zwischenzeitliche Pflege reduziert sich im Vergleich zu Holzoberflächen um ein Vielfaches. Zusätzlich erlauben die hohe Widerstandskraft enorme Belastungsgewichte auf einer geschlossenen Fläche sowie die Verwendung von Grills, Kaminen und offenem Feuer.