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Quellsteine

Vor allem in klassischen japanischen Gärten oder in nach der Feng-Shui-Lehre gestalteten Gärten spielen Quellsteine eine wichtige Rolle bei der Gestaltung. Doch auch hierzulande wissen immer mehr Menschen die Vorzüge der dekorativen Steine zu schätzen: Nicht nur sind sie eine schöne Zierde in jedem Garten, auch beruhigt das sanfte Dahinplätschern des Wassers die Sinne. Quellsteine gibt es inzwischen in den verschiedensten Materialien, wie beispielsweise aus Granit, aus Marmor, aus Schiefer oder auch aus Sandstein. Somit findet sich für jeden Gartenstil ein passendes Modell.

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Granit Eiszeitfindling 40-120 cm natürlich gerundet

ab 172,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Was kann man mit Quellsteinen machen?

Die Möglichkeiten, seinen Garten durch den Einsatz von Quellsteinen zu verschönern, sind nahezu unendlich. Genutzt werden können im Grunde fast alle Steinarten, auch ein normaler großer Findling kann als Quellstein dienen. Prinzipiell ist es das Wichtigste, dass der Stein zum Stil des Gartens bzw. zum Haus passt. Granitsteine sehen beispielsweise zu klassischen Klinkerhäusern sehr schön aus, während Gärten im mediterranen Stil besser mit Sandstein oder Marmor harmonieren. Ein moderner, strukturierter Garten lässt sich hervorragend mit einem Quellstein aus poliertem Schiefer gestalten. Besonders elegant sind darüber hinaus auch Eiszeitfindlinge, die ebenfalls als Quellsteine nutzbar sind. Die „normalen“ Findlinge können im nachhinein mit einem Loch versehen werden.

Wofür sind Quellsteine geeignet?

In erster Linie sind Quellsteine ein schönes Element zur Gartengestaltung und ein Blickfang in jeder grünen Oase. Nicht immer muss es direkt ein ganzer Teich sein, wenn man sich das beruhigende Plätschern des Wassers in seinen Garten wünscht. Auch ein Quellstein kann eine dekorative Lösung sein, der nicht nur für eine angenehme Atmosphäre sorgt, sondern auch das Mikroklima verbessert – fast so wie ein normaler Springbrunnen.

Quellsteine wirken optisch wie eine Quelle im Gebirge, die über eine Öffnung verfügt, aus der frisches Wasser strömt. Wer genug Fläche im Garten zur Verfügung hat, kann das Wasser aus dem Quellstein in einen Bachlauf fließen lassen, ansonsten bietet es sich an, ein kleines Becken zu installieren – hier sind die Möglichkeiten sehr breit gefächert und bieten für fast alle Voraussetzungen etwas Passendes. In der Regel entscheiden sich die meisten Menschen für einen Findling aus Marmor, Sandstein oder auch aus Granit – doch auch jeder andere große Stein kann als Quellstein dienen. Wichtig ist dabei lediglich, dass er kein Kalk enthält.

Der erste Schritt sollte stets sein, einen passenden Standort für den Stein auszuwählen. Am besten kommt er zur Geltung, wenn er sich in der Nähe der Terrasse befindet. Hier befindet sich meist auch direkt ein Stromanschluss, was die Installation der Pumpe für den Quellstein deutlich vereinfacht. Doch natürlich ist es ebenso möglich, den Quellstein mitten in den Garten zu integrieren und ihn in einen Bachlauf münden zu lassen – lassen Sie Ihrer Kreativität einfach freien Lauf.

Wie lassen sich Quellsteine im Garten einbauen?

Ist man auf der Suche nach einem geeigneten Quellstein, stellt sich zunächst die Frage: Soll es eine Stein-Kaskade oder ein einzelner Monolith sein, den man im Garten installieren möchte. Sobald die Entscheidung gefallen ist, ist der nächste Schritt, sollte nicht bereits ein Loch im Stein vorhanden sein, die Bohrung eines Lochs für den Schlauch der Pumpe. Dieses sollte einen Durchmesser von zwischen 2 und 4 cm aufweisen und wird am besten von einem Steinmetz gebohrt, damit das Ergebnis später perfekt ist.

Die exakte Größe des Bohrlochs ist von Stein zu Stein verschieden. In erster Linie kommt es darauf an, wie groß der Durchmesser des Steigrohrs der Pumpe später sein wird. Messen Sie dieses also im Vorfeld aus. Es sollte sich gut in das Bohrloch stecken lassen, aber auch nicht zu lose darin sitzen.

Wer etwas handwerkliches Geschick aufweist, kann die Bohrung unter Umständen sogar selbst vornehmen. Hierfür ist es wichtig, mit einem möglichst leistungsstarken Bohrhammer zu arbeiten, denn eine normale Bohrmaschine würde hier schnell an die Grenzen ihrer Kraft stoßen. Zudem sollte der Bohrhammer über eine lange Spitze verfügen, die sich problemlos durch den Stein arbeiten kann.

Als nächster Schritt wird der Stein genau so aufgestellt, wie er später auch im Garten stehen soll. Dann setzt man den Bohrer senkrecht an den Stein an die optisch schöne Seite, denn dort, wo der Bohrer aus dem Stein bricht, werden später Spuren entstehen, die besser auf der Rückseite vorhanden sein sollten. Es kann passieren, dass die Spitze des Bohrers beim Ansetzen etwas abrutscht. Dann kann man mit einem spitzen Meißen eine kleinere Vertiefung in den Stein einschlagen. Handelt es sich um einen sehr harten Findling mit entsprechender Größe – wie zum Beispiel um Quellsteine aus Basalt oder auch aus Granit – sollten Sie zwischendurch öfters eine Pause beim Bohren einlegen, um den Motor des Bohrhammers nicht zu überlasten.

Um die Bohrspitze zu kühlen, kann man zudem immer wieder etwas kaltes Wasser durch das Bohrloch fließen lassen, das auf der anderen Seite ausläuft.