Hinweis! Am 02.10.2017 bleibt unser Geschäft geschlossen.

Kopfsteinpflaster

Um eine ebene Fläche zu schaffen, sind gerade im Garten Pflastersteine eine beliebte Möglichkeit. Aber auch in anderen Außenbereichen findet das Kopfsteinpflaster häufig Anwendung. So wird es zur Abgrenzung von großen Pflanzen in der Wiese oder von Beeten benutzt, auch für Parkflächen oder um Wege herzustellen. Unter dem umgangssprachlichen Begriff Kopfsteinpflaster verbirgt sich der Begriff Großpflaster.

Sortieren nach 

Neues Granit Großpflaster 15-17 cm regelmäßig

ab 180,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Gebrauchtes Granit Großpflaster 15-20 cm regelmäßig

ab 140,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Gebrauchte Kupferschlacke 16×16 cm Reihenpflaster

ab 80,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Gebrauchtes Granit Großpflaster 14-25 cm regelmäßig

ab 145,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Gebrauchtes Granit Kleinpflaster 8-11 cm regelmäßig

ab 140,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Gebrauchtes Sandstein Mittelreihenpflaster 12 – 18cm

ab 210,00 € * brutto
* pro 1000 kg

In sich vereinen die Pflastersteine alle Vorteile der Natursteine. Außerdem weist es noch zusätzlich weitere Besonderheiten auf. Was wenig verwunderlich ist, dass die Pflastersteine insbesondere auch in Altstädten bekannt sind. Dies liegt daran, dass es zu den ältesten Methoden gehört, um Straßen zu befestigen. Daher wirkt Kopfsteinpflaster auf die meisten Menschen vertraut und authentisch. Einen gemütlichen Eindruck verleiht es zudem.

Was zeichnet Kopfsteinpflaster aus?

Die Vorteile des Kopfsteinpflasters wussten schon die Babylonier und alten Ägypter zu schätzen. Erstmals als Bodenbelag wurde es bereits 4.000 vor Christus auch zur Befestigung von Transportwegen eingesetzt. Viele positive Eigenschaften bietet das Kopfsteinpflaster bis heute. Eine abgerundete Oberfläche weisen die Steine des Kopfsteinpflasters auf. Diese werden auch Granitpflaster genannt. Nach Niederschlägen trocknen sie deshalb auch schnell wieder ab. Außerdem weisen die Steine auch nach jahrzehntelangem Einsatz extrem geringe Gebrauchsspuren auf. Das Kopfsteinpflaster kann sehr einfach verlegt werden. Im Gegensatz zu versiegelten Flächen oder Asphalt besitzt das Pflaster sehr gute Versickerungseigenschaften. Weiterhin genügend Freiraum haben die Wurzeln von Pflanzen und Bäumen. Historisches Kopfsteinpflaster ist heute noch in vielen Kommunen zu finden. Abnutzungserscheinungen weisen diese kaum auf. Nur durch den vollständigen Bruch können Kopfsteinpflaster endgültig zerstört werden. Preiswerter als Kopfsteinpflaster sind andere Pflastersteine wie Betonstein, jedoch bieten diese Pflastersteine nicht eine derart hohe Strapazierfähigkeit und Haltbarkeit an.

Worauf sollte man beim Verbauen von Pflastersteinen achten?

Beim Verlegen von Kopfsteinpflaster sollte auf einige Dinge geachtet werden. Allerdings gestaltet sich dieses Verlegen anders als das von Betonplatten, da sich die Pflastersteine in Stärke, Größe und Form unterscheiden. Unter anderem wird ein Gummihammer für die Pflastersteine und eine Rüttelplatte für die Tragschicht neben Zeit und Geduld benötigt.

Das Pflastern vorbereiten

Der Erdboden im Verlegebereich wird je nach Belastung bis zu einer Tiefe von 25 Zentimetern zur Vorbereitung ausgehoben. Mit der Rüttelplatte wird dieser anschließend verdichtet. Auf ein seitliches Gefälle von etwa 2,5 Prozent sollte schon jetzt geachtet werden. Ein Gemisch aus Schotter und Sand wird anschließend als Tragschicht eingebracht. Während die Schicht lagenweise festgerüttelt wird, sollte an das Gefälle gedacht werden, wodurch dann Regenwasser abfließen kann. Sand-Splitt-Gemisch dient als Bettungsmaterial für die Pflastersteine. Dieses Gemisch aus der Körnung 0-5 mm wird auf die tragende Schicht gestreut in einer Höhe von vier bis sechs Zentimetern. Das Sand-Splitt-Gemisch dient als Ausgleichsschicht für Steine, die unterschiedliche Höhen aufweisen.

Kopfsteinpflaster verlegen

In das Sandbett können nun die einzelnen Kopfsteinpflaster eingesetzt werden. Es gibt verschiedene Methoden für eine Vielzahl an Mustern. Für leichte Muster sollten sich von daher Laien entscheiden. Viele Pflastersteine beginnen in den meisten Fällen der Verlegung in der Ecke. Bei Kopfsteinpflaster, welches als Weg verlegt wird, wird oft per Randsteine eingefasst. Mit diesen Randsteinen wird zunächst begonnnen. Um dem Weg für später ausreichend Stabilität zu geben, werden die äußersten Steine in Beton gesetzt, damit sich diese später nicht mehr bewegen können. Im Vorfeld muss hierfür der Platzbedarf berechnet werden. Da sich das Naturmaterial nicht hundertprozentig normen lässt, ist das bei dem Kopfsteinpflaster nicht ganz einfach. Mit dem Gummihammer sollte jeder einzelne Stein festgeklopft werden. Mit der Wasserwaage sollte zwischendurch die Position der Steine kontrolliert werden. Je nach Geschmack des Eigentümers können zwischen 0,5-2,5 cm Fugen beim Pflastern mit Kopfsteinpflaster entstehen.

Kopfsteinpflaster verfugen

Die Fugen werden gefüllt mit Steinmehl und dann eingeschlämmt, wenn die Steine verlegt worden sind. Hierfür wird mit dem Besen der Sand in die Fugen gekehrt und anschließend mit einem Gartenschlauch bewässert . Der überschüssige Fugensand wird entfernt, sobald die Pflastersteine trocken sind. Verdichtet wird die Oberfläche mittels Rüttler. Es entsteht eine einheitliche Oberfläche, wenn der Fugensand aus demselben Material besteht wie die Pflastersteine.