Granitpflaster

Pflastersteine aus Granit zählen zu den beliebtesten Materialien für die Wegbefestigung von Einfahrten, Terrassen und Gärten. Ganz egal, in welchem Stil ein Haus errichtet ist – Granitpflaster lässt sich beinahe überall verlegen und überzeugt durch eine fast unbegrenzte Haltbarkeit sowie durch maximale Stabilität. Das Material hat eine hohe Rohdichte (ca. 2,7 to/m²) und weist eine enorme Druckfestigkeit auf. Einfahren, Straßen, Höfe und Wege sind nur einige der Bereiche, in denen sich Granitpflaster verlegen lässt.

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Neues Granit Kleinpflaster 8-10 cm Reihenpflaster

ab 330,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Granit Kleinpflaster 10x10x8 cm hellgrau

ab 99,00 € * brutto
* pro m²

Neues Granit Großpflaster 15-17 cm regelmäßig

ab 180,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Gebrauchtes Granit Großpflaster 15-20 cm regelmäßig

ab 140,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Gebrauchtes Granit Kleinpflaster 8-11 cm unregelmäßig

ab 129,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Granit Kleinpflaster 10x10x8 cm dunkelgrau

ab 99,00 € * brutto
* pro m²

Basanit Kleinpflaster 10x10x8 cm schwarz

ab 125,00 € * brutto
* pro m²

Granit Kleinpflaster 10x10x8 cm gelb-grau

ab 119,00 € * brutto
* pro m²

Gebrauchtes Granit Kleinpflaster 7-9 cm unregelmäßig

ab 210,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Gebrauchtes Granit Großpflaster 15-20 cm regelmäßig

ab 110,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Neues Granit Mosaikpflaster 4-6 cm regelmäßig

ab 300,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Neues Granit Kleinpflaster 8-11 cm regelmäßig

ab 140,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Gebrauchtes Granit Mosaikpflaster 4-6 cm reihenfähig

ab 180,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Gebrauchtes Granit Kleinpflaster 8-10 cm reihenfähig

ab 155,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Gebrauchtes Granit Kleinpflaster 8-11 cm Reihenpflaster

ab 178,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Gebrauchtes Granit Großpflaster 14-25 cm regelmäßig

ab 145,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Neues Granit Kleinpflaster 8-11 cm regelmäßig

ab 189,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Neues Granit Kleinpflaster 8-11 cm regelmäßig

ab 269,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Gebrauchtes Granit Kleinpflaster 8-11 cm regelmäßig

ab 140,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Granit Lesesteine 100-250 mm natürlich gerundet

ab 85,00 € * brutto
* pro 1.000 kg

Wofür sind Granitpflaster geeignet?

Wer eine Terrasse oder eine Hofeinfahrt sicher befestigen möchte, hat in der heutigen Zeit verschiedene Alternativen: Beton ist eine Möglichkeit, Granit eine andere. Zwar ist der Pflasterstein aus Beton oftmals eine günstigste Lösung, allerdings überzeugt Granit durch eine hochwertigere Optik, wenngleich es auch mit unter etwas mehr kostet. Granitpflaster ist grundsätzlich recht pflegeleicht und sehr langlebig. Das Material kann nicht verwittern und lässt sich auch von intensiveren Verschmutzungen gut säubern. Diesen Vorteil bietet Betonpflaster nicht, denn es bleicht über die Jahre hinweg eher etwas aus und büßt so einen Teil seiner gepflegten Optik ein. Der Spruch: „Betonpflaster sieht am schönsten aus, wenn der Pflasterer gerade weg ist, Granitpflaster sieht am schönsten aus, wenn der Pflasterer bereits eine gewisse Zeit weg ist, hat viel Wahrheit in sich.“ Mit der Zeit kann es natürlich geschehen, dass Moose und Unkraut sich in den Fugen ansiedeln, doch mit der Hilfe eines Hochdruckreinigers sind diese in der Regel kein Problem. Wichtig ist, eine möglichst stabile Tragschicht anzulegen – denn je dicker diese ist, desto höher ist später auch die Belastbarkeit des Pflasters ohne da sich lästige Fahrspuren bilden.

Blickt man sich im Handel um, stellt man schnell fest, dass Granitpflaster inzwischen in den verschiedensten Größen erhältlich ist. Hier kommt es vor allem darauf an, wie man das Pflaster verlegen möchte – anschließend wird das Pflaster in der passenden Größe ausgewählt und entsprechend in den Boden eingefügt. Selbstverständlich ist es sogar möglich, komplette Gehwegplatten auf dem Grund zu verlegen, wenngleich die gestalterischen Möglichkeiten hier recht eingeschränkt sind. Als Faustregel gilt: Je spezieller und aufwändiger das Design später aussehen soll, desto kleiner sollten die Pflastersteine aus Granit sein – denn desto flexibler lassen sie sich auch an die inviduellen Wünsche anpassen.

Was kann man mit Granitpflaster machen?

Es gibt viele Möglichkeiten, Pflastersteine aus Granit zu verlegen. Grundsätzlich ist erst einmal wichtig, die passenden Pflastersteine auszuwählen. Sowohl im Internet als auch in Baumärkten bzw. im Baustoffhandel sind entsprechende Produkte in verschiedenen Größen und Farben erhältlich. Einerseits kommt die Wahl auf den persönlichen Geschmack an, andererseits sollten natürlich auch die lokalen Voraussetzungen in der Einfahrt, auf der Terrasse oder im Garten berücksichtigt werden.

Unterschieden wird Granitpflaster prinzipiell in Mosaik-, Klein- und Großpflaster. Für Einfahrten und Innenhöfe bietet es sich an mit Klein- bzw. Großpflaster aus Granit zu arbeiten. Kleinpflaster ist dagegen die bessere Wahl, wenn man eine Terrasse damit anlegen möchte, auf der sich auch Sitzgelegenheiten befinden sollen. Auch Gartenwege lassen sich mit Kleinpflaster hervorragend gestalten. Ein wichtiger Aspekt vor der Verlegung ist, sich für ein bestimmtes Muster zu entscheiden, denn hier gibt es die verschiedensten Möglichkeiten.

Wie lässt sich Granitpflaster verlegen?

Der wichtigste Teil ist natürlich die Verlegung vom Granitpflaster, welche von einer sorgfältigen Planung im Vorfeld begleitet werden sollte. Der erste Schritt ist die Auswahl der passenden Pflastersteine – hier kann man sich als Laie auch hervorragend im Handel von einem Fachmann beraten lassen, um die richtige Wahl zu treffen.

Eine verdichtete Recycling Tragschicht sollte das Fundament für die Pflastersteine bilden. Diese Schicht ist erforderlich, damit der Boden später eine entsprechende Belastbarkeit aufweist, so dass sowohl Fußgänger als auch Autos darauf fahren können. Ein mögliches Absacken der Pflastersteine wird somit vermieden. Sollte man sich hier hinsichtlich der erforderlichen Dicke für die Tragschicht nicht sicher sein, ist es zu empfehlen, sich zunächst im Fachhandel genauer zu informieren. Es versteht sich fast von selbst, dass eine Hofeinfahrt eine dickere Tragschicht benötigt als ein Fußweg im Garten, da die Belastung durch Autos natürlich deutlich höher ist.

Die Fläche, welche mit Pflastersteinen ausgelegt werden soll, muss je nach Steingröße und Belastbarkeit ausgekoffert werden. Festgemacht an einem Beispiel bei einer befahrenen Fläche, die mit Kleinpflaster 8-11 cm gepflastert werden soll,muss zunächst rund 40 cm Erde ausgekoffert werden. Diese kann später unter Umständen noch im Garten Verwendung finden, wenn man sie nicht entsorgen möchte. Der Aushub von mindestens 40 cm ist erforderlich, damit genug Tiefe für die Tragschicht und für die Pflastersteine vorhanden ist. Anschließend wird zunächst die unterste Schicht, also die Tragschicht, angelegt. Sie setzt sich aus einer Mischung aus Sand und Schotter zusammen, dessen Körnung bis zu 45 mm sein kann. Mit einem Rüttler lässt sich die Schicht verdichten und ebnen, allerdings sollte ein Gefälle von zwischen 2 und 3 % eingehalten werden, damit das Regenwasser später problemlos von den Pflastersteinen abfließen kann und sich nicht zu Pfützen staut.
Hier kann mit einer Wasserwaage gearbeitet werden.

Die nächste Schicht ist die Bettungsschicht, die eine Dicke von etwa 5 cm aufweist und auf die Tragschicht verlegt wird. Sie wird entweder aus Split oder auch aus Brechsand erstellt. Wichtig: Das zuvor angelegte Gefälle muss auch hier unbedingt eingehalten werden. Dafür empfiehlt es sich, Schnüre an den Seiten zu spannen, um die Höhe besser im Auge behalten zu können.

Anschließend erfolgt das Einsetzen der Pflastersteine aus Granit. Hierfür wird jeder einzelne Stein mit einem speziellen Pflasterhammer in das Bett eingesetzt und um ca. 2 bis 3 cm eingedrückt. Auch hier ist es von größter Bedeutung, immer wieder zu kontrollieren, dass das Gefälle erhalten bleibt. Bei handelüblichen gespaltenen Pflastersteinen sind die neben den unterschiedlichen Formaten beim Kopf der Steine, auch die Höhen unterschiedlich, sodass darauf geachtet werden sollte, per Pflasterhammer die Höhen auszugleichen. Der letzte Schritt ist das Verfugen, mit dem man beginnt, sobald alle Steine verlegt sind. Es wird zunächst Split in die Fugen eingefüllt, danach muss die Fläche mit dem Rüttler verdichtet werden. Hierbei werden die letzten Unebenheiten ausgeglichen, in dem alle Steine auf die gleiche „gerüttelt“ werden. Der Rest der Fugen zwischen den Steinen kann im Anschluss mit Brechsand/Steinmehl oder normalem Sand aufgefüllt werden. Nun hat man einen Pflasterboden geschaffen, der voll belastbar ist.