Grauwacke

Grauwacke ist eine Gesteinsart, die vielseitig verwendbar ist. Im Haus lässt sie sich als gestalterisches Element in vielen Bereichen einsetzen. Als Arbeitsplatte in der Küche, Fensterbank oder Stufenplatte – richtig bearbeitet entfaltet das Gestein seine volle Ausdruckskraft. Die Fassade Ihres Hauses wird durch Grauwacke zur Besonderheit. Im Garten können Sie den Stein beim Bau von Trockenmauern oder als Füllmaterial für Gabionen verwenden. Auch das Pflastern von Terrasse und Einfahrt ist möglich. Der Naturstein besticht hier durch seine Natürlichkeit und seine große Widerstandsfähigkeit. Auch im Friedhofswesen findet Grauwacke Verwendung. Grabeinfassungen, Grabsteine oder Kreuze werden aus diesem Material gefertigt und verleihen Grabmalen einen besonderen Reiz.

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Wofür ist Grauwacke geeignet?

Grauwacke ist besonders unempfindlich gegen Frost und Witterungseinflüsse. Sie ist robust und pflegeleicht. Da sie nur wenig Wasser aufnimmt, siedelt sich Moos nur zögerlich an. Sie wird also nicht so leicht grün wie andere Steine. Durch all diese Eigenschaften eignet sich das Gestein sehr gut zum Bau von Mauern aller Art. Ob zum Befestigen eines Hanggrundstücks oder zur optischen Begrenzung in einem weitläufigen Garten – der Stein bleibt stabil und sieht dabei gut aus. Auch als Schüttmaterial beim Bau von Teichen oder Bachläufen macht Grauwacke eine gute Figur. Die warmen Farben, von grau/blau über rot/braun bis hin zu grün passen ideal in die natürliche Umgebung.

Im Innenbereich des Hauses eignet sich Grauwacke überall dort, wo eine glatte, stabile Oberfläche gefragt ist. Suchen Sie nach einer individuellen Küchenarbeitsplatte, liegen Sie mit dieser Gesteinsart genau richtig. Fein geschliffen können Sie Grauwacke auch als Bodenbelag oder im Badezimmer verwenden. Als Abdeckplatten, beispielsweise am Kamin, gibt der Stein dem Raum seine ganz eigene Note. Mit Kreativität und Erfindungsreichtum finden sich eine ganze Anzahl von Gestaltungsvarianten.

An der Außenfassade eines Hauses verleiht der Naturstein dem Gebäude eine ungewöhnliche und ausdrucksstarke Aura. Durch die hohe Belastbarkeit ist Grauwacke auch im Straßen- und Schienenbau gefragt. Als Material für Fundamente oder als Schotter unter Gleisen ist sie ein beliebter Baustoff. In öffentlichen Anlagen wie Parks findet das Gestein vor allem bei Mauern, Treppen und als Fassadenplatten Verwendung.

Worauf sollte man beim Verbauen von Grauwacke achten?

Bevor Sie sich für Grauwacke als Material für Ihr Projekt entscheiden, sollten Sie Ihr Vorhaben genau planen. Das Material kommt mit unterschiedlichen Ausfärbungen. Die Farbe sollte zur späteren Umgebung passen. Schauen Sie sich die vorrätigen Steine an und lassen Sie sich Zeit mit Ihrer Entscheidung. Möchten Sie das Gestein im Haus verwenden, ist in der Regel eine Bearbeitung nötig. Für eine Arbeitsplatte oder als Fußbodenbelag muss Grauwacke geschliffen und poliert werden. Auf diese Weise erhält die Oberfläche erst den besonderen Glanz und die Robustheit, die das Material auszeichnet. Die Veredelung der Grauwacke sollten Sie Fachleuten überlassen, damit Sie lange Freude an Ihrer neuen Einrichtung haben.

Im Außenbereich gilt Ähnliches wie innerhalb des Hauses. Pflastersteine können speziell behandelt werden, damit sie trittsicher und rutschfest sind. Beim Bau von Mauern sollten Sie auf die sichere Befestigung des Untergrunds achten, damit die Steine später nicht ins Rutschen geraten. Auch den Standpunkt der Mauer sollten Sie in Ruhe und mit Umsicht festlegen. Die Mauer sollte sich harmonisch ins Gesamtbild einfügen. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Profis wie zum Beispiel Landschaftsgärtner. Diese erfahrenen Handwerker beraten Sie sicher gerne und helfen Ihnen bei Ihrem Vorhaben.

Was zeichnet Grauwacke aus?

Grauwacke ist ein Sandstein, der hauptsächlich aus Quarz und Feldspat besteht. Entstanden vor etwa 300 Millionen Jahren, ist er je nach Herkunft meistens grau/blau bis grau/grün, manchmal aber auch grau/rot oder braun. Teilweise sind im Gestein fossile Einschlüsse zu sehen, die den besonderen Reiz der Grauwacke noch verstärken. In einigen Gegenden Deutschlands wurde der Sandstein beim Bau von Kirchen und Schlössern verwendet.

Das Gestein ist sehr robust und kann dadurch in vielen Bereichen genutzt werden. Neben dem Einsatz in Hoch- und Tiefbau und in der Stadtplanung ist Grauwacke auch im privaten Bereich ein beliebtes Gestaltungsmaterial. Ihre Widerstandsfähigkeit macht sie gerade in der Küche und im Badezimmer zu einem sinnvollen und praktischen Teil der Einrichtung. Grauwacke ist unempfindlich und pflegeleicht, sie ist gut zu bearbeiten und sehr variabel. Zusätzlich macht sie mit ihren beeindruckenden Farben auch optisch einen guten Eindruck und verleiht dem Haus, je nach Wunsch, eine warme, natürliche oder elegante Ausstrahlung.

Grauwacke, ein Stein für Menschen, die das Außergewöhnliche lieben und gleichzeitig nicht auf Funktionalität verzichten wollen.